Freitag, 7. Juni 2013

Großbritannien und die EU – Europa à la carte? Von Michael Wohlgemuth

Herr Wohlgemuth, wo finde ich die Folien zu Ihrem Vortrag? Das wurde ich in dieser Woche oft gefragt. Die Antwort: auf der Homepage von Open Europe Berlin.

Vielleicht haben auch ein paar Leser des Blogs Interesse - trotz der nicht unbegründeten Meinung: „power corrupts” – and powerpoint corrupts absolutely“. Als "extra" biete ich hier ein paar links auf Texte (mit ganzen Sätzen), die zu den jeweiligen Themen passen:

Mein Vortrag „Großbritannien und Europa“ im (sehr schönen) Rahmen der „Berliner EU-Gespräche“ im Finanzministerium behandelte sieben Themen (HIER SIND DIE FOLIEN):


  1. Camerons Rede (s.a.hier
  2. Umfragen: was wollen die Briten? (s.a. hier)
  3. Warum Deutschland Großbritannien braucht (s.a.  hier und - ganz frisch -  hier
  4. Warum Großbritannien die EU braucht (s.a. hier  und hier)
  5. Reformagenden, (s.a. etwa hier und  hier) Reformblockaden (s.a. hier
  6. Alternativen (s.a. hier und hier)
  7. Europa à la carte? (s.a. hier und unten:)


Mein (eher akademischer) Vortrag „Europa à la carte“ an der Universität Leipzig baute auf sieben Thesen auf. HIER SIND DIE FOLIEN: Grundlegende Arbeiten hierzu gibt es hier, hier, hier oder hier

  1. Gestiegene Heterogenität in EU 27 (und € 17)
  2. Entscheidungsfindungskosten und externe Kosten steigen (Buchanan/Tullock 1962)
  3. Suboptimalität von größerer Clubgröße und höherer Clubintensität nimmt zu (Buchanan 1965, Alesina et al 2005)
  4. Flexiblere Erweiterung und Vertiefung werden zunehmend nötig
  5. Verschiedene Modelle sind denkbar
  6. EU als Club von Clubs mit reformiertem acquis erscheint ökonomisch geraten (Brandi/Wohlgemuth 2007);
  7. Status Quo mit mehr „enhanced cooperation“ scheint politisch wahrscheinlich 





 

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